von Yasemin Modler
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31. März 2025
Hey du πΌ Klingt das vertraut? Du wachst morgens schon mit einem Kloß im Hals und einem Ziehen im Rücken auf. Noch bevor der erste Kaffee durch ist, laufen in deinem Kopf schon fünf To-do-Listen gleichzeitig. Termine, Kinder, Kunden, Haushalt – und irgendwo mittendrin… du. Und dein Rücken? Der meckert. Mal mit einem dumpfen Ziehen. Mal mit einem stechenden „Hallo! Du überforderst dich!“ Klingt krass? Ist es auch. Willkommen im Club der Stress-Rücken-Kandidaten – aber keine Sorge, da kommen wir gemeinsam wieder raus. β‘ Was Stress mit deinem Rücken macht – wirklich Stress ist nicht nur ein Kopfthema. Er geht unter die Haut, an die Muskeln, ins Nervensystem. Wenn dein System ständig im „Kampf-oder-Flucht“-Modus ist, spannen sich deine Muskeln an – vor allem im Nacken und Rücken. Dein Körper bereitet sich auf eine Bedrohung vor, auch wenn die nur "Excel-Tabelle", "Chef", "WhatsApp-Gruppe" oder "Kindergeburtstag" heißt. Dauerstress lässt deine Muskulatur erstarren – und irgendwann schreit dein Rücken laut: „Genug!“ π¨ Burnout – Wenn der Akku wirklich leer ist Vielleicht hast du es auch schon erlebt: Das Gefühl, innerlich auszubrennen. Alles wird zu viel. Selbst schöne Dinge fühlen sich anstrengend an. Burnout zeigt sich nicht nur mental – sondern ganz konkret im Körper: • chronische Rückenschmerzen • ständige Erschöpfung trotz Schlaf • Muskelschmerzen • das Gefühl, innerlich zu brechen Dein Körper ist nicht schwach – er ist klug. Er zieht die Notbremse, wenn du es nicht tust. π§βοΈ Aus dem Stress-Teufelskreis aussteigen – ganz praktisch Hier ein paar liebevolle, einfache Schritte: β
Micro-Pausen einbauen 3 Minuten tief atmen. Fenster auf. Musik an. Handy weg. Einfach kurz nichts tun. Dein Nervensystem wird’s lieben. β
Die Rückenzone pflegen Ein warmes Kirschkernkissen. Eine sanfte Selbstmassage mit duftendem Öl. Oder eine Yin Yoga-Übung, die dir Raum schenkt. β
"Nein" sagen üben Stress entsteht oft, weil wir zu oft "Ja" sagen. Übe heute mal ein liebevolles "Nein" – deinem Chef, deinem inneren Antreiber, oder der x-ten WhatsApp-Anfrage. β
Digital Detox-Zeit einplanen Das Handy ist der neue Stressverstärker. Wie wäre es mit einer handyfreien Stunde am Abend? Oder ein Tag offline am Wochenende? β
Sprich drüber – ehrlich & offen Such dir jemanden, bei dem du wirklich du sein darfst. Reden entlastet. Und es muss nicht gleich eine Therapie sein – ein gutes Gespräch wirkt oft Wunder. π Impulse zur Selbstreflexion • Was stresst dich aktuell am meisten – wirklich? • Was davon kannst du loslassen oder abgeben? • Was würde dein Rücken sagen, wenn er sprechen könnte? Vielleicht so etwas wie: „Ich trage zu viel. Ich brauche mehr Leichtigkeit.“ π¬ Mini-Fallbeispiel aus dem Leben Lisa, 38, Teamleiterin in einem Startup. 60 Stunden Woche. Rückenschmerzen seit Monaten. Arzt sagt: Bandscheibe okay. Sie kommt in unsere Praxis, erzählt von Schlafproblemen, ständiger Erreichbarkeit, innerem Druck. Nach drei Sitzungen, ein bisschen Akupunktur, Atemarbeit und Journaling: Tränen. Und Erleichterung. Weil sie endlich fühlt, was ihr Körper schon lange sagt: „Du musst dich nicht aufopfern, um wertvoll zu sein.“ Heute arbeitet sie 80%, hat ihre Meetings halbiert – und ihr Rücken? Schweigt seit Wochen. π‘ Fazit: • Stress und Burnout können wortwörtlich auf den Rücken schlagen. • Dein Körper will dich nicht ärgern – er will dich schützen. • Es gibt viele kleine Schritte zurück zu mehr Energie, Freude und Beweglichkeit.